Ehringshäuser Schwimmnachwuchs erlebte Schwimmtraining der besonderen Art

Getreu dem Motto "Meer geht immer" schlüpften sieben Schwimmerinnen der Schwimmabteilung des Turnvereins1949 Ehringshausen, denen es nicht reicht einmal die Woche beim Schwimmtraining ins Wasser zu springen, in ein Meerjungfrauen-Tail und nahmen an einem Meerjungfrauen-Workshop unter der Leitung von Bea Müller und Annika Brückel teil. Mit den Übungshelfern Anna Strauch und Rieke Krause trafen sich die Wassernixen im Albshäuser Schwimmbad "Solmser Land".

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Schon seit längerem ist das Solmser Hallenbad ein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes Trainingszentrum für Meerjungfrauen und die, die es einmal werden wollen.

Das dem so ist, ist der Meerjungfrau Ralari, alias Bea Müller, und ihrem Team zu verdanken, die in Kooperation mit der Ortsgruppe Solms der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und dem Förderverein "Schwimmbad Solmser Land" von der ersten Stunde an die bei den Kids beliebten Workshops anbieten.

Bea Müller, ausgebildete Rettungsschwimmerin bei der DLRG und darüber hinaus auch Tauchlehrerin, erklärte, wie man am einfachsten in die Haut einer Meerjungfrau, dem "Tail", schlüpft. Aber auch Verhaltensregeln am und im Wasser wurden von den beiden Trainerinnen aufgezeigt.

Nachdem das farbenfroh schimmernde Kostüm und die Flosse angezogen waren, glitten die Jung-Nixen nach ein paar Trockenübungen und Tipps der Ober-Nixen erstmals ins Wasser. Was folgte, war ein atemberaubendes Unterwassererlebnis pur, denn das Gleiten mit der Meerjungfrauen-Flosse unter Wasser ist mit dem "normalem" Tauchen nicht zu vergleichen. Müller erklärt, dass ein sehr hoher Kraftaufwand des Rumpfs und der Beine nötig ist, um die große Vortriebsfläche der Monoflosse dynamisch, rhythmisch und schnellkräftig zu bewegen. "Wer das beherrscht, kann im Wasser rasante Geschwindigkeiten erreichen", betont Müller. Doch neben dem kraftintensiven Fortbewegen ist auch ein langer Atem von Nöten. "Das Erlernen der richtigen Technik der Delphinbewegung als Ganzkörperbewegung findet unter Wasser statt, so dass die körperliche Belastung durch die vielen Phasen lang angehaltenen Atems noch einmal steigt", betont die erfahrene Rettungsschwimmerin.

"Durch die Monoflosse ist ein eleganter und zügiger Schwimmstil möglich", erklärt Müller den Mädchen und warnte auch davor, dass ein Tail keine Schwimmhilfe ist und deren Benutzung in tiefem Wasser ohne Aufsicht und Anleitung auch viele Risiken birgt.

In spielerischer Form vermittelten die beiden Trainerinnen den Mädchen verschiedene Bewegungsformen, zum Beispiel durch Abtauchen durch Reifen oder Drehungen über Stangen, sowie das elegante Abklatschen der Flosse über der Wasseroberfläche.

Nach einer kurzen Schminksession gab es dann noch die Gelegenheit für ganz spezielle Fotos an Land und im Wasser.

Kurz gesagt, es hat allen viel Spaß gemacht und die Jungnixen sind sich einig, dass das nicht der letzte Besuch der Ehringshäuser Wassernixen im "Solmser Land" war.

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